


Test - M&M Diving Technology "Diver Alarm"
Diver Alarm
Diver Alarm ist ein druckluftbetriebener Signalgeber zur Verwendung über und unter Wasser - im Taucherjargon gemeinhin als "Tröte" bezeichnet. Das beschriebene Gerät wurde auf der Boot 2006 als Schnäppchen von einem Bekannten gefunden.
Beim Auspacken fällt das erste Augenmerk natürlich auf die Verpackung. "Made in Taiwan" prangt and der Seite und der englische Text preist die Vorteile und Einfachheit der Bedienung an - inklusive eines Tippfehlers. Besonders gut gefällt der Hinweis, dass bei Fehlfunktion das Gerät an einen "Dive Alarm Dealer" zurückgebracht werden soll. -- Viel Spass beim Suchen!
Montage
Die Montage erweist sich als denkbar einfach und unproblematisch. Der 210 Gramm schwere Diver Alarm wird einfach am Inflatorschlauch zwischen Mitteldruckschlauch- und Jacketanschluss eingebaut. Mit einem vorgeformten Faltenschlauch eines Jackets der gehobeneren Klasse ergibt sich hier eine Engstelle. Das obere Ende des Trötenanschlusses scheuert auf dem Gummi des Faltenschlauchs.
Funktionalität
Diver Alarm macht seinem Namen über Wasser alle Ehre. Knopf gedrückt und schon drehen sich zum Tröten, das einer übergrossen kranken Ente zur Ehre gereicht, fast alle Köpfe im Strandbad suchend nach dem kranken Tier um.
Unter Wasser macht Diver Alarm eine weniger beeindruckende Figur. Einiges "Fehltröten", besonders wenn man den Auslöseknopf nicht voll durchdrückt um Luft zu sparen, erzeugen zwar einen netten Blasenschwall und entsprechend Geräusch, aber keinen satten "Dröhn-die-Fische-weg"-Sound. Wenn es aber klappt, hört Dich unter Wasser nicht nur der fünfzig Meter entfernte Tauchpartner, sondern auch garantiert jeder Fisch der weiteren Umgebung. Entsprechend von Fischen freigeräumte Bahn hat man daher nach dem Einsatz des Horns.
Funktionsbedingt braucht der Diver Alarm (Atem-)Luft zum Lärmen. Mit zunehmender Tiefe steigt der Lufthunger. Der war bei 5m bereits bei 0.5 bis 1 bar an einer 10l/200bar Flasche pro kräftigem Getröt.
Fazit
Für Tauchprofis, die dauernd schwerhörige Tauchanfänger ausbilden oder betreuen und ohnehin genug Luft im Tank haben oder bei Extremeinsätzen z.B. bei extrem eingeschränkter Sicht, Tauchen weit ab der "gesicherten Pfade", etc. sicher ein geeignetes Mittel um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Für den Genusstaucher jedoch, der öfters mit Tauchgruppen in relativ klarem Wasser unterwegs ist, gibt es wesentlich geeignetere Mittel den Tauchpartner anzufunken. Die Gemeinschaft der Mittaucher ist bei einem Verzicht mit Sicherheit dankbar!
(Stand 2006)






